Nächster Halt: Vergangenheit.

Manchmal ist es gut, über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen. Sandra hatte sich für ein paar Tage in die Süd-Massaisteppe aufgemacht, um mit Flying Medical Service weit verstreut wohnende Massai ambulant zu versorgen. Es war wie ein Ausflug in die Vergangenheit. So einfach haben die Menschen in Europa vor hunderten von Jahren gelebt. Dort geht es nicht nur einfach, sondern richtig rudimentär zu und das Leben muss noch roh genossen werden. Im Vergleich mit den Verhältnissen in der Massaisteppe ist unser Krankenhaus in Mbesa geradezu fortschrittlich.

Massai-Boma (Familien-Siedlung)

Mit einem Flugzeug wurde sie zusammen mit einem kleinen Team an verschiedene Orte geflogen, um dort medizinische Grundversorgung, Schwangerenvorsorge und Impfungen durchzuführen.

Buschpilot

In baufälligen Lehmhütten wurden die Patienten untersucht und behandelt. Das war echte Barfuss-Medizin mit hohem Wirkungsgrad.

„Untersuchungsraum“

Privatsphäre und Liegekomfort waren leere Versprechungen, aber fordernde oder unzufriedene Patienten gab es nicht.

Untersuchungsliege (ohne drum und dran)

Der Blick über den Tellerrand war hilfreich. Schlimmer geht immer.

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